Die Gastgeberstädte

Zittau

Die über 760-jährige Stadt mit ihren rund 26.000 Einwohnern präsentiert sich als Tor zum Zittauer Gebirge und als Ausgangspunkt der Schmalspurbahn Zittau - Oybin/Jonsdorf.

Das Stadtbild ist reich an Zeichen früheren Wohlstandes, den vor allem der Handel, die Tuchmacherei und die Braukunst hervorbrachten.

Der Zittauer Kulturpfad verbindet 51 Sehenswürdigkeiten, von denen besonders der Marktplatz mit dem imposanten Rathaus, das siebenstöckige Salzhaus von 1511, barocke Zierbrunnen, das Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster, die Fleischerbastei oder der Ausblick vom Johannisturm nach 266 Stufen Aufstieg hervorzuheben sind. Der größte Schatz der Stadt aber ist das „Große Zittauer Fastentuch“ von 1472 mit den beeindruckenden Maßen von 6,80 m x 8,20 m, welches im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“ zu bewundern ist.


Hrádek nad Nisou

Die Stadt Hrádek nad Nisou (Grottau) wird als der Ort mit der ältesten Besiedelung im Neißetal angesehen. Erste Berichte dazu stammen aus dem 10. Jahrhundert. Bauliche und geschichtliche Zeugnisse dieser Besiedelung wurden durch die Hussitenkriege zerstört.

Landwirtschaft, Leineweberei und seit dem 18. Jahrhundert Bergbau waren für die Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten prägend.

Mit der Flutung des ehemaligen Tagebaues entstand in der Umgebung von Hrádek der Krýstina-See - ein beliebtes Naherholungs- und Urlaubergebiet mit vielfältigen Sportmöglichkeiten.

Die Kleinstadt Hrádek hat ca. 7.500 Einwohner und bietet mit ihren rund 40 Hotels und Gaststätten einen Anziehungspunkt für Besucher.

Durch ein touristisches Radwegenetz ist Hrádek nad Nisou mit dem nahegelegenen Jeschken- und Isergebirge verbunden.


Bogatynia

Die heutige Bergwerksstadt Bogatynia (Reichenau) entstand aus einem alten lausitzer Dorf (um 1260). Davon zeugen heute noch 62 Umgebindehäuser.

Die Weberei war bis in die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts prägend. 1840 wurde mit der Förderung von Braunkohle begonnen und 1905 entstand das erste Elektrizitätswerk. Mit dem Bau der Turower Elektrizitätswerke in den fünfziger Jahren wurde diese Tradition fortgesetzt und der Grundstein für die Bedeutung Bogatynias als wichtiger Bergbau- und Energiestandort Polens bis heute gelegt. Der große Braunkohletagebau mit seinem Museum ist ein interessanter touristischer Anziehungspunkt.

In der Stadt Bogatynia leben rund 18.000 Einwohner. Neue Wohngebäude, moderne Schulen und ein großes Stadion prägen das Bild dieser polnischen Industriestadt.